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Gabriele Klein

Diplom-Übersetzerin (BDÜ)
Deutsch | Englisch | Spanisch
Ermächtigt durch das Oberlandesgericht Köln
Fachgebiete Recht, EDV, Wirtschaft

Die richtige Anrede – eine Frage des Respekts

Als Übersetzerin habe ich es öfter mit Vornamen zu tun, bei denen nicht direkt klar ist, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt. Gerade, wenn man auf eine E-Mail antwortet, ist die richtige Anrede aber eine Frage des Respekts.

Vor einigen Monaten erhielt ich eine Anfrage per E-Mail von jemandem mit dem Vornamen Cansu. Ich hatte nicht den geringsten Anhaltspunkt, ob der Absender ein Mann oder eine Frau war. In einem solchen Fall googele ich den Namen – hier mit dem Ergebnis, dass es sich um einen türkischen Mädchennamen handelt – und kann die Person korrekt als „Herr“ oder „Frau“ anschreiben.

Mein Telekommunikationsanbieter mit dem hübschen magentafarbenen T ruft mich mit schöner Regelmäßigkeit an, um für sein TV-Streaming Werbung zu machen. Ich erkläre dann jedes Mal: „Sie rufen mich in meinem Büro an und da habe ich keine Zeit zum Fernsehen.“ Seitdem werde ich in jedem Brief der Telekom mit „Frau Gabriele Klein Büro“ angeredet. Seit einiger Zeit fragt mich der Telekom-Anrufer: „Spreche ich mit Frau Klein-Büro?“ So viel zum Thema Respekt gegenüber Kunden oder einfach auch nur zu den Kenntnissen über Adressdatenbanken für den Serienbrief…

Die Kundin mit dem Vornamen Cansu hat übrigens mein Angebot angenommen und extra erwähnt, dass sie normalerweise als „Herr“ angeschrieben wird und von der korrekten Anrede beeindruckt war.

Kleiner Aufwand – große Wirkung!

17. Juni 2022

2 Antworten auf Die richtige Anrede – eine Frage des Respekts

  1. Florian Tejera sagt:

    Das ist ein guter und wichtiger Punkt, liebe Gabi. Auch ich google mir unbekannte Vornamen von Interessenten regelmäßig, um die Leute richtig ansprechen zu können. Bei asiatischen Namen ist das allerdings dann manchmal schwierig, wenn es sowohl Mann als auch Frau sein kann. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass die meisten Leute, wenn man doch mal daneben liegt, recht entspannt sind.

    Richtig peinlich ist es erst am Telefon. Ich rief einmal bei einer mir persönlich noch unbekannten Kollegin an. Jemand meldete sich mit einer sehr tiefen Stimme. Du kannst Dir denken, wie es weiterging.

    • Gabriele Klein sagt:

      Lieber Florian,
      da hast Du natürlich recht. Und man muss gar nicht so weit schauen, denn auch in Europa gibt es ja schon Vornamen, die sowohl männlich als auch weiblich sein können, z. B. Kim oder Quinn. Das Telefon ist mir auch schon zum Verhängnis geworden, allerdings mit einer höheren Stimme. Aber da muss man zu unserer Ehrenrettung sagen, dass sich die Leute ja nur mit dem Nachnamen melden – und zum googeln eh keine Zeit bliebe…

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