{"id":244,"date":"2016-02-26T16:32:44","date_gmt":"2016-02-26T15:32:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.uebersetzungen-klein.de\/gk\/?p=244"},"modified":"2017-08-04T09:50:56","modified_gmt":"2017-08-04T07:50:56","slug":"buchtipp-diversification-in-the-language-industry","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.uebersetzungen-klein.de\/gk\/buchtipp-diversification-in-the-language-industry\/","title":{"rendered":"Buchtipp: &#8222;Diversification in the language industry&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Ich diversifiziere! Seit fast 20 Jahren arbeite ich als freiberufliche \u00dcbersetzerin und fast genauso lange als Microsoft-zertifizierte EDV-Trainerin. Aber erst jetzt wei\u00df ich, dass das Kind einen Namen hat: Diversifizierung!<!--more--><\/p>\n<p>Wie oft bin ich gefragt worden, wie das denn zusammenpasst?! Und jedes Mal hab ich hartn\u00e4ckig versucht klarzustellen, dass ich als \u00dcbersetzerin keine verkrachte Existenz bin, die finanziell nicht \u00fcber die Runden kommt: &#8222;Das erg\u00e4nzt sich sehr gut. Ich \u00fcbersetze Texte aus dem EDV-Bereich und halte Schulungen in englischer Sprache.&#8220; Letzten Endes hab ich mich aber irgendwie immer als lupenreiner Exot gef\u00fchlt.<\/p>\n<h3>&#8222;Diversification in the language industry&#8220; von Nicole Y. Adams<\/h3>\n<p>Durch das MD\u00dc, die Fachzeitschrift f\u00fcr \u00dcbersetzer und Dolmetscher, bin ich auf das Buch von Nicole Y. Adams &#8222;Diversification in the language industry&#8220; gesto\u00dfen. Und siehe da: Ich befinde mich durchaus in guter Gesellschaft. Nicole Y. Adams hat eine ganze Reihe von Kollegen aus der Sprachindustrie interviewt, die sich neben dem \u00dcbersetzen noch ein (teilweise ganz anderes) Arbeitsfeld erschlossen haben. Einige sind aus finanzieller Notwendigkeit zu ihrem Zweitjob gekommen, andere sind einfach ihren Interessen gefolgt. Sie alle haben eins gemeinsam: Sie gehen mit Leidenschaft in\u00a0ihrer jeweiligen Job-Kombination auf.\u00a0Sehr inspirierend!<\/p>\n<h3>\u00dcbersetzen + Schulen =\u00a0Gro\u00dfartige Erg\u00e4nzung<\/h3>\n<p>\u00dcbersetzen ist ein sehr konzentrationsintensiver Job. Stunde um Stunde sitzt man an einem Text, merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht, und hat am Ende des Tages mit kaum jemandem gesprochen. (Oha, das h\u00f6rt sich nicht gerade nach einem Traumjob an &#8211; aber ich liebe es!)<\/p>\n<p>Schulen ist ein sch\u00f6ner Ausgleich: Neue Menschen treffen (die gr\u00f6\u00dftenteils sehr nett sind, und wenn nicht, eine Herausforderung), sich auf sie und ihre Vorkenntnisse und Anforderungen einstellen, ihre Software-Probleme l\u00f6sen und ihnen so ihre Arbeit erleichtern. Und umso sch\u00f6ner ist es, danach wieder an den eigenen Schreibtisch zur\u00fcckzukehren und ungest\u00f6rt vor sich hin zu t\u00fcfteln.<\/p>\n<p>Dank meiner Erfahrungen aus Schulungen und 2nd-Level-Support kann ich mich ganz auf meine eigentliche Arbeit, das \u00dcbersetzen, konzentrieren, und vergeude keine unn\u00f6tige Zeit (und damit Geld) mit Formatierungsproblemen oder \u00c4hnlichem.<\/p>\n<h3>Diversifizierung als Chance<\/h3>\n<p>Diversifizierung ist ohne Frage eine Bereicherung. Die Welt ver\u00e4ndert sich st\u00e4ndig und ein \u00dcbersetzer kann sich nicht f\u00fcr alle Zeiten auf dem ausruhen, was er einmal im Studium gelernt hat, und sicher kann das auch niemand sonst &#8211; davon abgesehen, w\u00e4re der Arbeitsalltag so\u00a0vermutlich auch ziemlich langweilig. Wenn\u00a0man sein Angebot durch neue Fachgebiete oder sinnvolle zus\u00e4tzliche Dienstleistungen erg\u00e4nzen kann, hat das f\u00fcr Kunde und \u00dcbersetzer nur Vorteile &#8211; eine Win-Win-Situation also.<\/p>\n<p>Und ganz nebenbei\u00a0macht es Spa\u00df, etwas Neues auszuprobieren und die kleinen grauen Zellen wirbeln zu lassen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich diversifiziere! Seit fast 20 Jahren arbeite ich als freiberufliche \u00dcbersetzerin und fast genauso lange als Microsoft-zertifizierte EDV-Trainerin. 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